Gastbeitrag Prof. Hisgen … mooc-mooc-mooc (Glosse 32)

Abgelegt unter: Glosse, MOOC — JoWe um 20:07 am 11.11.2011

Prof. Hisgen, eigentlich durch und durch Individualist (und hier bekannt durch seinen Briefwechsel mit Kollegin K. Latsch) hat auch das Crowd-Fieber gepackt, denn er plant nun selbst einen MOOC:

Werte Kollegin Latsch,

derzeit habe ich ein Freisemester - aber doch nicht frei: Ich bin Dauerteilnehmer bei MOOCs (Massive Open Online Courses), inzwischen bereits bei meinem dritten, dem Change 2011 (puh, noch 30 Wochen vor mir …). Ich habe ja selber schon Anfängervorlesungen vor 400 Studierenden gehalten, aber gleich für Tausende? Rekordhalter und reif fürs Guinness Buch der Rekorde dürfte wohl der Kurs der Stanford University Online Introduction to Artificial Intelligence sein, mit über 200.000 Teilnehmern - und das bei so einem speziellen Thema!

Daran werde ich mich nicht messen lassen, aber ich verrate Ihnen hiermit, dass ich auch einen MOOC plane. Als alter Musik- und Apple-Fan, der sich noch an die Aufforderung Rip, Mix, Burn erinnert, gebe ich diese Aufforderung leicht abgewandelt nun an meine Teilnehmer weiter: Aggregate, Remix, Repurpose, Feed Forward. Ich halte das für einen genialen Trick von Downes, Siemens & Cormier (die den MOOC Change 2011 moderieren), die Verantwortung für das eigene Lernen den Teilnehmern zu übergeben. Mit den Hashtags für meinen Kurs bin ich jedenfalls nun wieder ganz vorne mit dabei … #mobiles, #kollaboratives, #konstruktivistisches und #konnektivistisches Lernen!

Statt eines toi-toi-toi bitte ich um mooc-mooc-mooc! Ihr Prof. Hisgen

Anmerkung des Hrsg.: Hoffentlich macht es sich Prof. Hisgen nicht gar zu einfach:

Thinking Through
by: glencochrane

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