von Pixar lernen

Abgelegt unter: Allgemein — JoWe um 11:39 am 30.06.2010

Als bekennender Fan von Animationsfilmen freue ich mich schon auf den neuen Film von Pixar, der jetzt auch bei uns anläuft: Toy Story 3. Pixar bringt in schöner Regelmäßigkeit, nämlich fast jedes Jahr, einen Computer-Animationsfilm heraus, beginnend 1995 mit Toy Story. Sogar im Feuilleton meiner Tageszeitung wird die mit vielen Oscars gewürdigte Gesamtleistung von Pixar hervorgehoben.

Der Autor weist auf einen Umstand hin, der auch für unseren Themenbereich E-Learning/E-Teaching zentral sein sollte, nämlich, dass die Computertechnik nie zum Selbstzweck werden sollte. Zwar setzt Pixar - häufig als Pionier und Innovator - neueste High-End-Technik ein, so seit dem Film Up auch 3D-Technik; aber im Mittelpunkt stehen originelle Geschichten und Charaktere. Genau das können wir von Pixar lernen:

Es spricht nichts dagegen (auch neueste) digitale Werkzeuge und Techniken in der Lehre einzusetzen, wenn diese sich erfolgreich für die eigentlichen Ziele des Lehrangebots instrumentalisieren lassen - aber eben auch nur dann. So können kleine Perlen - Referenz-beispiele - entstehen, wie sie u.a. im Online-Podium bei e-teaching.org vorgestellt wurden, wo es darum ging, die klassische Form der Vorlesung mit Hilfe digitaler Medien methodisch umzugestalten.

Logo auf dem iPad?

Abgelegt unter: (Net)Logo — JoWe um 22:39 am 18.06.2010

Immerhin eine Einführung in grundlegende Elemente der Programmiersprache Logo bietet MirrorPaint, das es als App für das iPad (und für das iPhone) gibt. Der Befehlssatz ist sehr überschaubar (Forward, Left, Backward, Right, PenUp, PenDown, PenSize, PenColor, Mirror, Clear, Bomb, Fill, Home, Pause, Repeat, Shape), reicht aber, um typische Logo-Grafiken zu produzieren.

Vielleicht gibt es ja über kurz oder lang schulrelevante Werkzeuge zur Programmierung auch anspruchvoller Projekte. Eine Testversion der Squeak-Umgebung Etoys hat Bert Freudenberg jedenfalls auf dem iPad schon mal zum Laufen gebracht. Über die Eignung des iPads (und vergleichbarer Tablets) für die Schule kann eigentlich erst geurteilt werden, wenn die Entwickler genügend Zeit gehabt haben, ihre Projekte den neuen Umgebungen (u.a. für Multi-Touch) anzupassen.

Mail von Prof. Hisgen … (26)

Abgelegt unter: Glosse — JoWe um 10:14 am 11.06.2010

Gerade ist der 26. Newsletter von e-teaching.org erschienen. Wie seit der ersten Ausgabe Tradition, findet sich auf der letzten Seite die Glosse, der Briefwechsel von Prof. Hisgen mit seiner Kollegin Prof. K. Latsch, wobei es immer um wichtige und unwichtige Dinge aus Bildung, E-Learning und dem Leben geht. Da die beiden auch während der mehrmonatigen Pausen zwischen den Newslettern korrespondieren, werde ich ab sofort diese Mails hier dokumentieren (und im Archiv ein paar ältere in Erinnerung bringen), beginnend mit der aktuellen …

Statt ganz aus der Welt der sozialen Netzwerke auszusteigen – wie aktuell in der Community heiß diskutiert – konzentriert sich Prof. Hisgen lieber auf den neusten E-Learning-Trend und fasst sich ganz kurz …

Werte Kollegin K. Latsch,

da sage noch einer, die Hochschulen (also wir Hochschullehrer und Hochschullehrerinnen) würden Social Media nicht zeitnah für die Lehre aufgreifen.
Ich möchte daran erinnern, dass unsere Kollegen von der Mediendidaktik - jedenfalls die angelsächsischen Educational Technologists, die ich kennenlernen durfte - da immer sehr schnell waren. Kaum gab es Wikis, erschienen sogleich Artikel zu “Wikis in Education”, was sich genauso wiederholte mit “Blogs in Education” und bei Twitter mit “Microblogging in Education”.

Ich vermute, da erleben wir in Kürze die Fortsetzung beim nächsten Web 2.0-Hype, dem Nanoblogging. Nachdem es sich gezeigt hat, dass sich Nachrichten von maximal 45 Zeichen Länge besonders einfach und sicher in Echtzeit übermitteln lassen (Wave lässt grüßen), hat ein pfiffiges Studentenduo vom deutschen MIT (dem Karlsruher KIT) den Nanoblogging-Dienst erfunden und angeboten: Dafür hat sich eingebürgert, alle Vokale in einer Nachricht wegzulassen und so trotz des Zeichenlimits komplexe Aussagen zu transportieren. Ich wette in Kürze gibt es die ersten Berichte über “Nnblggng n dctn”!

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Unmögliche Figuren - animiert und in 3D

Abgelegt unter: Opticals — JoWe um 15:09 am 05.06.2010

Unmögliche Figuren sind Objekte, die auf den ersten Blick durchaus realistisch erscheinen, bei näherem Hinsehen aber offenbaren, dass es sich um eine optische Täuschung handeln muss. Zu den bekanntesten Beispielen gehören das Penrose Dreieck oder die legendäre Endlostreppe von M.C. Escher. Der Effekt hängt stark von der Beobachterposition ab. Es ist deshalb sehr schwierig, solche Objekte animiert darzustellen.

Einem Team der Universität Hongkong um Dr.Tai-Pang Wu ist es nun mit spezieller 3D Software gelungen, solche Effekte aus unterschiedlichen Betrachterwinkeln zu generieren.