Lernen mit Animationsfilmen

Abgelegt unter: Allgemein, Visualisierung — JoWe um 18:07 am 01.05.2013

Letzte Woche war in Stuttgart das 20. Internationale Trickfilm-Festival und wenigstens einen Tag konnte ich dort sein. Ich habe einige Wettbewerbsfilme gesehen, darunter im Internationalen Wettbewerb A Wind Egg, Gewinner des Lotte Reiniger Förderpreis, und Virtuos Virtuell von Stellmach & Oschmann. Diese dynamischen Tuschezeichnungen zur Ouvertüre der Oper „Der Alchymist“ von Louis Spohr zeigen eindrucksvoll, was im Animationsfilm alles möglich ist.

Filmausschnitt aus Virtuos Virtuell von Stellmach & Oschmann

Allein die verwendeten Techniken sind schon enorm vielfältig; vom klassischen Zeichentrick über Puppentrickfilme, Knetfigurenfilme bis hin zu 2D- bzw. 3D-Computeranimation. Schon gewusst? Es gibt sogar ein Deutsches Institut für Animationsfilm.

Animationsfilme gibt es auch schon lange im Lehr-/Lernkontext (nur als ein Beispiel sei die Veranschaulichung der Zellteilung, die Mitose, genannt, die es in zig Variationen gibt). Seit einigen Jahren sind neue, ganz bewusst einfache Formen hinzugekommen. Berühmt wurde dadurch Common Craft mit einer Serie Technology in Plain English, bei der sie mit einer Kombination einfacher Strichzeichnungen und der Legetechnik arbeiteten. Rein zeichnerisch arbeitet auch Dave Cormier bei seiner Erklärung What is a MOOC? Bei RSA Animate ist daraus eine eine Art Echtzeit-Zeichnen mit eigenem Reiz geworden. In unseren Kontext passt besonders Changing Educational Paradigms als Visualisierung des Vortrags von Ken Robinson. Für den COER13 hat Sandra einige Erklärvideos produziert, die eine gelungene Kombination von Legevideo und Echtzeit-Zeichnung darstellen.

Bei e-teaching.org hatten wir ein exemplarisches Legevideo zum Thema E-Lectures in klarem Deutsch produziert und dazu auch ein Making of … geschrieben.

Die Vielfalt der Animationstechniken findet sich also mit durchaus spezifischen Ausformungen im Lehr-/Lernkontext wieder. Nun weiß ich natürlich, dass Animationen als Unterrichtsmedien gezielt eingesetzt werden müssen, wenn sie wirklich lernförderlich sein sollen (sehr gute Vertiefungen dazu bieten die Reviews von Mayer & Moreno, 2002, bzw. Ainsworth, 2008). Dennoch wäre es reizvoll, einfach mal einen offenen Workshop zu organisieren, in dem die grundlegenden Techniken vermittelt und gängige (Open Source) Werkzeuge vorgestellt werden. Da könnten positive Beispiele entstehen. Und warum eigentlich keinen Wettbewerb für die besten Lernanimationen (oder gibt’s sowas vielleicht sogar schon irgendwo!)?

Update 3.5.: Am Ende seines Vortrags Stop Drawing Dead in dem Bret Victor für interaktive Simulationen als Animationsform plädiert, zeigt er eine interaktive Musikvisualisierung, die in Richtung der o.g. Virtuos Virtuell geht (im Video ab Min. 50). Sehenswert, aber besser verständlich, wenn vorher der Vortrag angehört wurde …

Computerkunst

Abgelegt unter: (Net)Logo, Visualisierung — JoWe um 14:48 am 12.04.2013

Im Rahmen des COER13 hatte ich angekündigt, dass ich an einer Einführung in die Programmierung interaktiver Grafiken mit Logo arbeite. Das könnte interessant sein für Hobbyisten aber eben auch für LehrerInnen, die Kinder an die Programmierung heran führen wollen. Ich möchte das dann als OER zur Verfügung stellen. In diesem Kontext habe ich u.a. versucht einige Werke der frühen Computerkunst nach zu programmieren (siehe dazu auch hier und hier, das Digital Art Museum sowie die von Frieder Nake konzipierte Datenbank compart) .

Eine grundlegende Einführung in die Thematik mit sehr vielen Bildbeispielen ist das Buch Digital Art von Wolf Lieser. Er datiert den Beginn der Computerkunst auf 1965 mit der Ausstellung Generative Computergrafik mit Werken von Georg Nees  in Stuttgart. Er war Schüler von Max Bense und es ist wenig verwunderlich, dass die frühen Computergrafiken in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern geschaffen wurden. Die ersten Werke waren fast ausnahmslos Plotterzeichnungen. Die werden ganz ähnlich angesteuert wie die Schildkrötengrafik in Logo. Es lag also nahe, die Werke damit nachzuvollziehen.

Es ist hier nicht der Raum, die Prozeduren einzeln zu dokumentieren, die zu den Bildern geführt haben. Die Algoristen haben natürlich immer ihre eigenen Algorithmen für die Produktion ihrer Bilder entwickelt, leider aber nicht dokumentiert (falls es die doch irgendwo gibt, wäre ich für jeden Hinweis dankbar!). So habe ich an einfachen Beispielen versucht, mit eigenen Algorithmen ähnliche Bilder zu erzeugen. Drei Beispiele:


Hommage à Nees           Hommage à Franke                 Hommage à Molnar

Soweit mein Beitrag zum Thema Programmieren für Alle: Mit insgesamt jeweils ca. 20 - 30 Codezeilen, verteilt auf 4 bis 6 Prozeduren erlaubte Logo (verwendet habe ich die Version ACSLogo für den Mac) die rasche Umsetzung. Da ich alle Eigenschaften über Parameter einstellen kann, konnte ich in kürzester Zeit viele Bildvarianten erzeugen - wozu die Algoristen mit Plottern sicher Stunden gebraucht haben. Bin ich damit eigentlich auch Algorist und Computerkünstler?

Der 4. Armuts- und Reichtumsbericht

Abgelegt unter: Allgemein, Visualisierung — JoWe um 22:10 am 06.03.2013

Nun streiten sie in Berlin um den Vierten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. Ich bin nicht sicher, wer die 549 Seiten denn schon gelesen hat. Um die Lage zu kennen und beurteilen zu können, wäre für uns Nicht-Experten eine visuelle Aufbereitung vielleicht ganz hilfreich. Ein Vorbild könnte die folgende animierte Infografik zur ungleichen Vermögensverteilung in den USA dienen:

Nicht nur wegen des Inhalts ein - wie ich finde - sehr instruktiver Infografik-Film. Wer könnte denn sowas mal für die BRD anfertigen?

Gastbeitrag Prof. Hisgen … Infografik 50 Jahre bildungstechnologische Innovationen (Glosse 35)

Abgelegt unter: Glosse, Visualisierung — JoWe um 20:51 am 13.01.2013

Vorbemerkung: Prof. Hisgen informiert seine Kollegin Prof. Katharina Latsch über seine ersten Ruhestandsaktivitäten, eine MOOC-Teilnahme. Damit liegt er ja absolut im Trend.

Liebe Katharina,

endlich habe ich es geschafft, an einem MOOC teilzunehmen,  nämlich dem Kurs Introduction to Infographics and Data Visualization, so richtig mit allem, Videos gucken, Papiere lesen und Quizzes. Für die Wochenaufgabe - das Erstellen einer Infografik - habe ich mich von einer Grafik anregen lassen, die ich über M. Gleeson gefunden hatte. Statt der Trends habe ich mal 50 Jahre Historie bildungstechnologischer Innovationen visualisiert; das sollte dir ja alles bekannt vorkommen …

innovative Grüße, Dein Edgar

Die Ausgangsgrafik ist der Illustration in einem Studienbrief des DIFF nachempfunden. Das Original aus den 80ern konnte ich nicht mehr finden. Daher Dank an einen unbekannten Grafiker. JW

Lesetipp: Visualisieren

Abgelegt unter: Lesestoff, Visualisierung — JoWe um 22:28 am 06.07.2012

Visualisieren ist in. Umso erfreulicher, das es nun einen kleinen Band gibt, der hilft, Bilder aller Art effektiv zu gestalten und inhaltlich mit informativen Texten zu verknüpfen:

Steffen-Peter Ballstaedt (2012). Visualisieren: Bilder in wissenschaftlichen Texten. UTB, Stuttgart.

Dieser Band ist in der Reihe Studieren, aber richtig erschienen, richtet sich also primär an Studierende. Ich kann ihn aber auch allen Wissenschaftlern empfehlen, die in ihren Publikationen, insbesondere Lehrmaterialien, Bilder adäquat verwenden wollen. Der Autor verspricht u.a. Antworten auf folgende Fragen: Welche Inhalte können Bilder besser vermitteln als Texte? Welcher Bildtyp eignet sich für welche kommunikativen Absichten? Was geschieht in den Köpfen, wenn ein Bild verstanden wird? Wie kann man die Bilder augenfreundlich und verständlich gestalten? Wie kann man Text und Bild effektiv miteinander kombinieren?

Die Antworten finden sich kompakt, übersichtlich und praxisnah in den vier Hauptkapiteln: (I) Wie Bilder wirken,  (II) Gestalten von Bildern, (III) Anwenden visueller Konventionen und (IV) Text und Bild verbinden. Neben Hintergrundwissen - dieses knapp, aber ausreichend, um Gestaltungsentscheidungen zu begründen - enthalten die Kapitel jeweils jede Menge praktische HInweise. Eingestreut sind auch Lesetipps, die häufig über die engere Thematik des Bandes hinausgehen, z.B. auf kulturhistorische Aspekte hinweisen.

Mit einer speziellen Form, den Infografiken, habe ich mich an anderer Stelle kurz auseinandergesetzt; ich kann nochmal auf das Beispiel Mobile Learning verweisen. Mit Interesse habe ich also das kurze Unterkapitel zu den Infografiken gelesen, die ja gerade boomen. Fast täglich erscheinen solche “All in one”-Grafiken, die uns anhand von Bildern und erläuterndem Text einen mehr oder weniger komplexen Sachverhalt erklären wollen (sie werden deshalb auch Erklärgrafiken genannt). Dazu finden sich eigene Websites (z.B. bei visual.ly … oder bei Next Starfish kann man mit Infografiken gleich die Welt retten). Klar, dass Infografiken und andere Visualisierungsformen gerade für die Gestaltung von Lehr-/Lernmaterialien von großer Bedeutung sein könnten. Aber auch S.-P. Ballstedt kann seine Skepsis gegenüber den “Informationsbomben” nicht verbergen, zumal die spärlich vorliegenden Untersuchungen die Erwartungen nicht bestätigen.

Kapitel (V) Werkzeugkasten Bilderstellung- und beschaffung fällt gegenüber den anderen Kapiteln ein wenig ab, enthält es doch neben eher trivialen Arbeitshinweisen auch Programmübersichten, die zwangsläufig ein kurzes Verfallsdatum haben. So wird z.B. das dort genannte Freehand von Adobe zwar noch vertrieben, aber nicht mehr weiter gepflegt.

Ausdrücklich positiv vermerken möchte ich die gute Gestaltung des Bandes.  Alle Kapitel sind ausgiebig bebildert, Farbe wird dezent und gezielt eingesetzt. Dem Autor gelingt es damit, den Ansprüchen, die er formuliert, selbst gerecht zu werden. Den Lesern wird so ein angenehmes und lehrreiches Leseerlebnis beschert.

Hinweis: Mit dem Autor Steffen-Peter Ballstaedt bin ich freundschaftlich verbunden. Als Kollegen am ehemaligen Deutschen Institut für Fernstudienforschung haben wir gemeinsam Projekte und Weiterbildungsmaterialien bearbeitet. Seit 2000 ist SPB Professor an der FH Gelsenkirchen.

Vorsicht! Infografiken!

Abgelegt unter: Visualisierung — JoWe um 10:50 am 09.03.2011

Wie Jochen Robes richtig feststellt, sind Infografiken ein neuer Trend und begegnen uns an jeder Ecke. Nun kann die visuelle Aufbereitung von Informationen durchaus geeignet sein, auch komplexe Sachverhalte verständlich darzustellen, muss es aber nicht. Gute und schlechte Beispiele finden sich z.B. in der Sammlung 60 Informative Social Networking and Social Media Infographics.

Ein ausgesprochen problematisches Beispiel - Are We Wired For Mobile Learning? - geistert seit einigen Tagen durch Blogs und Twitter und wird als gute Einstiegsgrafik für mobiles Lernen propagiert.  Das ist sie leider nicht. Abgesehen davon, dass ich sie gestalterisch nicht für sehr gelungen halte (aber das ist z.T. Geschmackssache), strotzt sie vor Mängeln. Da werden zum x-ten Mal Prenskys Digital Natives bemüht, obwohl das seit Schulmeisters Studie oder der Web-Doku Net Gen Skeptic Tabu sein sollte und unser aktuelles Ausbildungssystem ist natürlich archaisch. Die dagegen gehaltenen Mediennutzungdaten (witzigerweise konzentriert auf Fernsehen und Videospiele, was immer das mit mobilem Lernen zu tun haben soll) sagen aber nichts aus über die Akzeptanz und Nutzung im Lehr-/Lernkontext (auch dazu wieder Schulmeister). Die Evolution der Unterrichtstechnologie zeigt mehrere falsche Jahreszahlen und mir ist unklar, was damit in Bezug auf mobiles Lernen eigentlich ausgesagt werden soll. Und am Ende steht dann das iPad und eine ziemlich willkürliche Sammlung von Apps für das neue mobile Lernen, “belegt” durch drei ebenso willkürlich ausgewählte Erfolgsstories.

Also diese Infografik bitte nicht weiter empfehlen oder gar  - wie die Autoren vorschlagen - im Unterricht verwenden; und wenn, dann nur gegen den Strich gebürstet als Negativbeispiel!

Eine Enzyklopädie - aber anders als Wikipedia

Abgelegt unter: Lesestoff, Visualisierung — JoWe um 20:34 am 04.02.2011

Interaction-Design.org ist eine Stiftung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Forschungsarbeiten und Ergebnisse zu Interaktionsdesign, Mensch-Computer-Interaktion, Usability u.a. zugänglich zu machen. Eine wichtige Komponente ist dabei eine neue Enzyklopädie zu diesem Themenkomplex. Sie versteht sich ganz bewusst als eine Alternative zu Wikipedia:

It’s free, it includes videos, commentaries, and lots more. All chapters are written by leading figures within each subject. As such, it’s different from the Wikipedia.

Bisher liegen sieben Kapitel vor und die Liste der geplanten Kapitel ist noch lang (eine Version 1.0 mit Kurzbeträgen ist da schon umfangreicher). Ich habe interessehalber die Beiträge zu Data Visualization und Visual Representation genauer gelesen und war von der Qualität beeindruckt. Besonders die z.T. sehr umfangreichen Kommentare von Fachkollegen sind spannend, weil es sich eben nicht nur um abgesichertes Wissen handelt, sonden auch um aktuelle Forschung.

Alternativen zu Wikipedia gibt es auch andere. Die Bekannteste ist wohl Citizendium.  Fachspezifische Enzyklopädien gibt es in den Naturwissenschaften, etwa ChemgaPedia, eine curriculare Enzyklopädie zur Chemie, oder BioPedia zur Biologie. Auch eine Psychologie-Enzyklopädie Psychology Wiki gibt es. Wer aktuelle und fundierte Informationen sucht, ist hier vermutlich besser bedient als bei Wikipedia.

Wer kennt entsprechende empfehlenswerte Enzyklopädien in den Sozialwissenschaften? Hinweise willkommen.

meine Edubloggersphäre

Abgelegt unter: Allgemein, Visualisierung — JoWe um 18:33 am 16.03.2010

In seinem Artikel zur Kommentarkultur hat Rolf Schulmeister auch die Verlinkungen der von ihm untersuchten Edublogger laut ihrer Bloggroll visualisiert. Mit einem Tool wie pajek lassen sich umfangreichere Darstellungen halb automatisch erstellen; etliche Handarbeit ist allerdings notwendig (Dank an Iassen und Nina, die mir die notwendigen Handgriffe gezeigt haben). Keine Ahnung ob es mit anderen Tools evtl. leichter geht.Jedenfalls habe ich mal, ausgehend von meiner eigenen Blogroll (gelb), meine verlinkten Kollegen (rot) und deren Blogroll (türkis) zusammen gestellt. Auch diese Grafik zeigt, dass die von Rolf Schulmeister ausgewählten Edulogger gut untereinander vernetzt sind, dass es aber einige darunter gibt, die die Verbindung “nach außen” herstellen (wie Spannagel, Kerres, Robes oder Neuhaus), also zu Personen ohne direkte Verbindung zum “Kern”. Nun wiederum deren Blogrolls abzufragen und einzubauen, fehlte mir die Zeit. Vielleicht gäbe es dann durchaus wieder Rückverlinkungen, vor allem aber wohl einen neuen äußeren Kranz.

Um an Schulmeister anzuknüpfen wäre es sicher interessanter, in ähnlicher Weise die Kommentatoren zu visualisieren; oder auch die Follower/Followees bei Twitter. Das ist mir allerdings einfach ein bisschen zu zeitaufwändig. Vermutlich gibt es auch Tools, um so etwas automatisch zu extrahieren. Wenn sich jemand damit auskennt, hätte ich Lust daran weiter zu werkeln … also ruhig melden!

SoftwareMuseum: 30 Jahre Tabellenkalkulation

Abgelegt unter: SoftwareMuseum, Visualisierung — JoWe um 19:03 am 22.10.2009

Fast hätte ich das Jubiläum versäumt, aber heise online hat mich dran erinnert: Seit 30 Jahren gibt es die Tabellenkalkulation. Zunächst eine Killerapplikation für den Apple ][ und dann für die PCs generell, wurde sie für alle möglichen Zwecke verwendet weil sie auch Anwendern ohne Programmierkenntnisse rasche Problemlösungen erlaubte. 1984 hatte ich Zugriff auf das Programmpaket Open Access, mit dem dann schon dreidimensionale Grafiken erstellt werden konnten. Damit habe ich die laterale Inhibition simuliert, einen Mechanismus zur Kontrastverschärfung beim Sehen. Genaueres zum Modell spare ich mir hier, auch wenn mein Artikel dazu (Wedekind,J. (1985): Simulation mit einem Tabellenkalkulationssystem. LOG IN, 5, Heft 1, S. 14-15.) leider vergriffen ist.

Jedenfalls geht der Aufbau eines Modells mit einer Tabellenkalkulation sehr schnell, weil Werte oder Formeln einer Zelle leicht über mehrere Zeilen und Spalten hinweg in weitere Zellen hineinkopiert werden können. Das Ergebnis im Bild (erstellt mit Numbers am Mac) sieht nicht viel besser aus als in der damaligen Version, konnte aber minutenschnell erstellt werden. Für Simulationen war das also ein tolles Instrument, von der chemischen Reaktionskinetik, Populationsdynamiken bis hin zu zellulären Automaten - müsste ich mal wieder probieren …

Lernen durch Jonglieren

Abgelegt unter: Allgemein, Visualisierung — JoWe um 09:57 am 12.10.2009

Beim Schockwellenreiter gefunden: Die Jonglage im Dreieck von  Michael Moschen mit drei Bällen in einem Dreieck. Das funktioniert ja nur weil Einfallswinkel immer gleich Ausfallswinkel ist. Toll gemacht!

Als Amateur-Jongleur gefällt mir sowas und natürlich auch Ilonas Hinweis, dass … nunja … das Lernen des Jonglierens hirnverändernde Wirkung hat. Das motiviert mich doch neue Tricks zu üben!

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