Hinweis auf Beitrag in meinem dritten Blog …

Auch heute im Sinne einer konsequenteren inhaltlichen Ausrichtung meiner unterschiedlichen Blogs hier keine Dopplung, sondern nur der Hinweis auf meinen neuesten Blogbeitrag bei SoftwareMuseum, betitelt 55 Jahre Lehren und Lernen mit digitalen Medien, also zur Geschichte und Gegenwart von E-Learning.

Hinweis auf Beitrag in meinem zweiten Blog …

Im Sinne einer konsequenteren inhaltlichen Ausrichtung meiner unterschiedlichen Blogs hier keine Dopplung, sondern nur der Hinweis auf meinen neuesten Blogbeitrag bei Programmieren für Alle, betitelt (m)ein zweiter Blick auf den #edchatde. Darin schildere ich meine eher kritische Wahrnehmung des Chats und meine Einschätzung zum Thema Coding: Muss Deutschland programmieren lernen?

Meine #gmw14

Nach zwei Jahren Pause hatte ich dieses Mal Gelegenheit wieder an der GMW-Jahrestagung 2014 in Zürich teilzunehmen, dem  (laut Beat) „Familientreffen“ aller am Medieneinsatzes an Hochschulen Interessierten. Einschließlich der Pre-Conference waren es dann insgesamt vier Tage, gefüllt mit sehr unterschiedlichen Formaten. Obwohl manche Tagungsthemen nicht mehr bei mir im Focus stehen, war ich positiv überrascht, dass meine persönliche Agenda von Anfang bis Ende mit interessanten Beiträgen gefüllt war.Beats TweetDie ersten beiden Tage habe ich mit Ausnahme der Keynote von Brandt & Bachmann (Beitrag im Tagungsband nachlesen lohnt sich!) nur interaktive Formate erlebt. Dabei war der Workshop Digitale Lernräume an Hochschulen schaffen: E-Learning-Strategien und Institutionalisierungsaspekte ein seltsames Déjà-vu-Erlebnis, denn über die dort behandelten Punkte wurde schon vor über 10 Jahren nach Auslaufen der Förderprogramme des Bundes und der Länder schon einmal intensiv diskutiert. Die anschließende Hands-on-Session zu Maker Spaces in Schulen bot dann Gelegenheit, ganz praktisch mit vielfältigen Werkzeugen zu basteln (z.B. LilyPad). Ich hätte mir nach der sachkundigen Einführung, die dem Basteln vorausging, danach allerdings eine abschließende Diskussion gewünscht …

Die spontanen Sessions bei EduCamp meets #gmw14 waren gut besucht von diskussionsfreudigen TN; jedenfalls die beiden, an denen ich teilgenommen habe (Inverted Classroom und Vortragsstile). Besonders erfreulich – nicht nur für die Daheim Gebliebenen, sondern auch für uns TN zur Rekapitulation – dass die Ergebnisse mit zusammenfassenden Videos und Etherpad-Mitschrieben dokumentiert wurden (zentraler Zugriff hier).

Vom „klassischen“ vortragsorientierten Tagungsprogramm möchte ich die Beiträge von Peter Baumgartner bzw. Nicola Würffel hervorheben, weil sie sich jeweils der Mühe theoretischer Annäherungen unterzogen haben (bei Peter sind es die didaktischen Entwurfsmuster, bei Nicola Modelle zum Blended Learning). Das ist auch beim Nacharbeiten manchmal mühevoll, aber lohnenswert.

Spannend war die Diskussion nach der Präsentation von Beat Döbeli Honegger und Michael Hielscher zur FrageTagungsbände als Diskussionsräume? Denn die Vorab-Diskussion der Beiträge im online bereits verfügbaren Tagungsband wirft natürlich Fragen auf. Kann/muss ich voraussetzen, dass alle meinen Beitrag schon gelesen haben?  Welche Rückwirkungen hat das auf Tagungsgestaltung? Welche Rolle kommt dann noch der Präsenzsituation während der Tagung zu? Wäre es nicht konsequenter, den Tagungsband erst später in Print-Form zu veröffentlichen, wenn Kommentare und Diskussion eingearbeitet wurden? Dazu gibt es keine finalen Meinungen, aber ich finde es toll, dass die GMW eine der ersten (die erste) wissenschaftlichen Gesellschaften ist, die diesen möglichen Wandel praktisch und reflektiert angeht.

Das „Drumherum“ bei einer Tagung ist immer wichtig für das Community-Building. Dafür kann man Klaus Rummler und seinem Team nur gratulieren. Sie haben eine angenehme Atmosphäre geschaffen, genügend Raum (wörtlich und zeitlich) für Pausen gelassen und passende Räumlichkeiten für die unterschiedlichen Formate bereit gehalten.

VortragJWIch selbst war dann auch nochmal aktiv. Einer kleinen Züricher Tradition folgend bot ich beim Conference Dinner einen nicht ganz ernsten fachlichen Beitrag, nämlich einen Rückblick auf 60 Jahre Bildungstechnologie: Vom CUU zum MOOC – ein Rückblick in Kürze(ln). Eine Doku dieses „quizbasierten“ Rückblicks findet sich drüben in meinem Museums-Blog.

Gefreut GMWFellowhabe ich mich über die anschließende Überreichung der GMW-Fellow-Urkunde durch den GMW-Vorsitzenden Prof. Thomas Köhler.

 

 

Beats TweetÜberrascht wurde ich dann zwei Tage später von der Nachricht, dass es sich eigentlich um die Ernennung zum Ehrenmitglied der GMW gehandelt hatte. Das hat mich dann doch bewegt, war und ist die GMW doch seit zwei Jahrzehnten meine wichtigste fachliche Community, der ich aber nicht nur inhaltliche Impulse verdanke, sondern auch viele dauerhafte persönliche Kontakte und Freundschaften.

meine LiebLinks (KW 31)

Heute stelle ich nur einen Link vor, hinter dem sich aber eine ganze Serie interessanter Beiträge verbirgt:

Im Mai hat Steve damit angefangen, in knappen Beiträgen die wichtigsten Theorien für das Themenfeld Lehren und Lernen vorzustellen. Er arbeitet sich dabei durch das Alphabet der Psychologen und Theoretiker, deren jeweilige Theorie er knapp skizziert und aufzeigt, wie sie im Bildungsbereich Anwendung findet. Begonnen hat er mit Anderson und der ACT-R-Theorie. Inzwischen ist er bei Nummer 24 angekommen, nämlich bei Jean Lave und der Theorie des situierten Lernens. Es sind also noch einige Beiträge zu erwarten.

Steve verdeutlicht (mal wieder), dass auch in Bildungstechnologie und Mediendidaktik der übliche Verweis auf Behaviorismus, Kognitivismus und Kosntruktivismus (bei manchen heute auch noch Konnektivismus) der Vielfalt menschlichen Lernens nicht gerecht wird. Wer also Lernumgebungen konzipiert und gestaltet, sollte eher die von Steve vorgeführte Vielfalt im Hinterkopf haben.

20 Jahre Web-Präsenz

Die Neukonzeption meiner Webseiten hat mich daran erinnert, dass ich mittlerweile knapp 20 Jahre im Web präsent bin. Begonnen hat es 1994 mit meiner ersten persönlichen Darstellung auf den Mitarbeiterseiten des DIFF ( Deutsches Institut für Fernstudenforschung), meiner damaligen Arbeitsstätte. Notwendig war es, weil wir in einem internationalen Fernstudienprojekt namens STIMULATE (schönes Akronym ;-) Staff Training In Media Use for Learning And TEaching) mit Online-Komponenten arbeiteten und deshalb auch selbst im Web präsent sein wollten. Das fand 2001 seine Fortsetzung am damals neugegründeten IWM, auf dessen Seiten ich bis heute – nun als Ehemaliger – zu finden bin.
JW-DIFFJW-IWM-1konzeptblog2006               DIFF 1994/1995                     IWM 2001               konzeptblog 2006

Meine eigene Webpräsenz mit eigener Domain habe ich ab 2006 aufgebaut, zunächst nur als Blogger mit dem konzeptblog, stilgerecht im Layout mit Konzeptpapier. Als ich 2008 erstmals das Layout änderte, kam auch eine Website mit meinen Projekten, Produkten und Publikationen hinzu.

JWWebsite2008konzeptblog2008JW-IWM-2           Website 2008                konzeptblog 2008              IWM 2012

Das hatte bis April 2014 Bestand, als ich nach kurzzeitigen Ausstiegsüberlegungen den Neustart wagte, einschließlich der Ausdifferenzierung in Website (als Startseite) konzeptblog, Museum und Programmieren für Alle:

JWWebsite2014 konzeptblog2014PrgBlog2014                     Website 2014            konzeptblog 2014       Blog Programmieren 2014

Ich selber hatte versäumt (und auch keinen Anlass gesehen), die alten Webseiten zu dokumentieren. Aber durch die Way Back Machine des Internet Archivs konnte ich die Phasen meiner Webpräsenzen rekonstruieren, d.h. auch die unterschiedlichen Layout- und Präsentationsformen. Nachdem ich anfangs beim Blog-Layout bewusst ein Konzeptpapier nachempfunden hatte, bin ich inzwischen bei einem luftigeren, heute gleichzeitig auch Responsive Design gelandet. Insofern repräsentiert die Evolution meiner Webpräsenz ein wenig die Geschichte des Webdesign.

Nachtrag: Natürlich waren die alten Beiträge nicht ganz verschwunden, sondern in der einen oder anderen Form auf meiner Festplatte gelandet. Einiges davon werde ich im Rahmen dieser neuen Seiten rekonstruieren, den Rest in Form elektronischer Archive (als PDF bzw. E-Book) sukzessive hier einbauen. Die ehemaligen Links bleiben dabei leider nicht erhalten …

meine LiebLinks (KW 27)

Für die Kategorie LiebLink diesmal drei Links – z.T. schon ältere Beiträge, auf die ich erst jetzt gestossen bin, die trotzdem für mich diese Woche besonders lesenswert btw. ansehenswert waren.

  1. The Hidden History of Ed-Tech – Folien und Vortragsnotizen der Keynote zur cetis 14 von Audrey Watters (dessen Blog hackeducation insgesamt zu empfehlen ist). Er beklagt die unhistorische Sicht vieler Akteure im unterrichtstechnologischen Feld und analysiert Gründe dafür. This is really the crux of my message: there’s a fascinating and important history of education technology that is largely forgotten, that is largely hidden — it’s overlooked for a number of reasons, some of which is wrapped up in the ideologies I’ve already alluded to.
  2. Visualizing Algorithms – hier erläutert Mike Bostock nicht nur, warum die Visualisierung von Algorithmen das Verständnis komplizierter Zusammenhänge unterstützen kann (use vision to think) sondern hat etliche animierte Beispiele beigefügt (z.B. Sortieralgorithmen), die das überzeugende belegen. Inhalltich keine leichte Kost, aber inspirierend.
  3. Motion Mountain – Das Abenteuer der Physik – Vom Motion Mountain Projekt wird ein sechsbändiges, frei zugänglichesBuch zur Physik als Wissenschaft der Bewegung veröffentlicht (englisch, bisher nur Auszüge auf deutsch). Dahinter steckt Dr. Christoph Schiller, der seit zwei Jahrzehnten daran arbeitet. Es richtet sich an Schüler, Studenten, Lehrende und alle an Physik Interessierten.

 

GML² 2013 Tagungsband ist online

Mit ein wenig Verspätung von mir der Hinweis, dass der Tagungsband (genauer jeweils ein Videomitschnitt der Vorträge plus Abstract) der GML² 2013 inzwischen online gestellt ist. Unter der Überschrift Grundfragen Multimedialen Lehrens und Lernens – Renaissance des E-Learning? ging es im Wesentlichen (explizit in 7 von 10 Vorträgen) um MOOCs. Neben konkreten Beispielen und der europäischen Perspektive (von xMOOCs) hatte ich Gelegenheit, das Fähnchen der cMOOCs hochzuhalten.

Präsentiert habe ich meine Einordnung der cMOOCs (als Repräsentanten des Konnektionismus) als alternatives Lehr-/Lernkonzept. Dabei bin ich auch auf Stolpersteine eingegangen, die sowohl auf Seiten der Lehrenden als auch der Lernenden liegen. Meine Aussagen dazu gelten auch heute noch, etliche cMOOCs später. Erfreulicherweise wurden nicht nur die Vorträge selbst, sondern auch die Diskussionen mitgeschnitten und online gestellt. Mein Vortrag findet sich hier: GML13-JW